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Energieversorgung Mainhardt-Wüstenrot Verwaltungs-GmbH – Wirtschaftsplan 2026
Der Gemeinderat beauftragte BM Wolf, als Vertreter der Gesellschafterversammlung dem Wirtschaftsplan 2026 mit einem geplanten Jahresüberschuss in Höhe von 1.053 € nach Steuern zuzustimmen.
In der Sitzung stellte Herr Christian Leidig als Geschäftsführer der Energieversorgung Mainhardt-Wüstenrot (EMW) anhand einer Präsentation die Wirtschaftspläne der EMW für das Jahr 2026 vor.
Energieversorgung Mainhardt-Wüstenrot GmbH & Co.KG – Wirtschaftsplan 2026
Der Gemeinderat beauftragte BM Wolf, als Vertreter der Gesellschafterversammlung dem Wirtschaftsplan 2026 mit einem geplanten Jahresüberschuss in Höhe von 185.096 € nach Steuern zuzustimmen.
Zunächst informierte Herr Leidig das Gremium darüber, dass aufgrund von gewährten Bundeszuschüssen aus dem Klima- und Transformationsfond sowie niedriger Beschaffungskosten die Strompreise für die Tarifkunden zum 01.01.2026 gesenkt werden konnten. Des Weiteren teilte Herr Leidig mit, dass für das Jahr 2026 mit Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 5.228.000 € gerechnet wird. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2026 mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 185.096,25 € geplant. Ferner sind im Investitions- und Finanzplan der EMW für das Jahr 2026 Gesamtinvestitionen in Höhe von 2.088.000 € vorgesehen. Der Betrag ergibt sich insbesondere aus weiteren Netzverstärkungen in Mainhardt im Zuge des Breitbandausbaus, der Erneuerung von Trafostationen sowie weiteren Baumaßnahmen in Wüstenrot. Zur Finanzierung der geplanten Investitionen ist die Aufnahme eines weiteren Darlehens in Höhe von 2.200.000 € vorgesehen, das wieder über kommunale Bürgschaften abgesichert werden soll.
Haushaltsplan 2026 – Einbringung des Entwurfs
Der Gemeinderat nahm den Haushaltsplan 2026 zur Kenntnis.
Zunächst stellte Kämmerer Claus Vaas dem Gremium die wichtigsten Kennzahlen für den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 vor. Bei ordentlichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 20.494.500 € und ordentlichen Erträgen in Höhe von insgesamt 19.931.825 € weist der Erfolgsplan ein negatives Ergebnis in Höhe von 562.675 € auf. Dabei stellen die stetig steigenden Personalaufwendungen in Höhe von rd. 7 Mio. € sowie die gestiegene Kreisumlage in Höhe von rd. 3,5 Mio. € die wesentlichen Aufwendungen dar. Auch in den Folgejahren muss mit einem negativen ordentlichen Ergebnis gerechnet werden. Herr Vaas führte weiter aus, dass im Gesamtfinanzhaushalt im laufenden Betrieb ein Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von 554.100 € eingeplant ist. Des Weiteren sind im Jahr 2026 insgesamt Investitionen in Höhe von rd. 6,1 Mio. € vorgesehen. Die größten Vorhaben sind insbesondere die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Weihenbronn, die weitere Zentralisierung der Kläranlagen, der nächste Abschnitt im Bereich der Abwasserkonzeption sowie die geplante Sanierung der Stützmauer im Schulweg in Neulautern. Bei einem neg. Investitionssaldo in Höhe von insgesamt 804.100 € ergibt sich somit ein Finanzierungsmittelbedarf in Höhe von 250.000 €. Für das Jahr 2026 ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 450.000 € vorgesehen.
Die stellv. Kämmerin, Frau Melanie Baier, erläuterte im Anschluss die wichtigsten Kennzahlen des Haushaltsplanentwurfs 2026 für den Eigenbetrieb SSW. Auch hier kann im Erfolgsplan 2026 und in den Folgejahren kein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Für 2026 ist mit einem neg. Ergebnis in Höhe von 115.900 € zu rechnen. Dennoch kann in allen Jahren mit einem Zahlungsmittelüberschuss gerechnet werden. Im Jahr 2026 ist ein Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von 340.200 € eingeplant. Dieser wird allerdings nicht ausreichen, um die Kredittilgungen dieses Jahr zu decken. Bei einem Investitionssaldo in Höhe von -1.823.900 € wird auch dieses Jahr wieder eine weitere Kreditaufnahme in Höhe von 1.944.000 € erforderlich sein.
Burgfriedenhalle Neuhütten – Sanierung des Hallenbodens
Der Gemeinderat fasste den Beschluss, dass für die Sanierung des Hallenbodens der Burgfriedenhalle ein Förderantrag aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gestellt wird.
Im Jahr 2020 wurde die Burgfriedenhalle generalsaniert. Auf eine Sanierung des Hallenbodens wurde damals jedoch verzichtet. Inzwischen weist der Sportboden jedoch erhebliche Abnutzungserscheinungen auf, so dass für die Sportler und Sportlerinnen eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Laut eines vorliegenden Angebots belaufen sich die Kosten für eine Komplettsanierung des Hallenbodens auf rd. 185.000 € plus Nebenkosten und Kosten für neue Bodenhülsen. Die Gemeinde Wüstenrot hat bereits ihr Interesse am Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bekundet. Die Förderquote beläuft sich auf 45% der anrechenbaren Kosten. Im Haushalt 2026 sind die entsprechenden Mittel eingeplant.
Annahme von Spenden
Der Gemeinderat beschloss die Annahme der nachfolgenden Spenden
- 247,23 €, Sachspende, Kaufland Backnang, Spende für Weihnachtsfest der Jugendfeuerwehr
- 300,00 € Geldspende, Günther und Gabriele Plaum, Spende für das Bürgermobil
- 152,00 €, Sachspende, Rewe Käfer oHG, Spende für den Kindergarten Kreuzle für Füllung von Weihnachtssocken
- 700,00 €, Sachspende, Getränke Kübler, Spende eines Achteck Getränke Verkaufsstandes an die Freiwillige Feuerwehr Wüstenrot
- 1.500,00 €, Geldspende, Ernst und Bärbel Knorpp (Einnahmen aus dem Sternenmarkt), Spende für das Haus Frachtbot
- 727,00 €, Geldspende, verschiedene Spender (Einnahmen aus Basar am 28.09.2025), Spende für den Kindergarten Neulautern
- 600,00 €, Geldspende, Bürgerverein Oberheimbach-Berg-Happbühl e.V., Spende für den Kindergarten Kreuzle und an den Bauernhofkindergarten Oberheimbach (je 300 €)
- 3.900,00 €, Geldspende, Stammtisch Eulenhupe Oberheimbach, Spende für Spielgerät am Spielplatz Oberheimbach
Bekanntgaben
1. BM Wolf gab bekannt, dass das Kommunalamt des Landratsamtes Heilbronn per Widerspruchsbescheid vom 26.01.2026 die eingegangenen Widersprüche der Herren Mühlen und Springer gegen den Bescheid der Gemeinde Wüstenrot über die Feststellung der Unzulässigkeit eines Bürgerbegehrens im Zusammenhang mit der Waldumwandlung für eine Windindustrieanlage auf dem Flurstück 1009 im Bereich Hals zurückgewiesen hat.
2. Von Seiten der Verwaltung informierte Herr Reinhardt den Gemeinderat noch darüber, dass inzwischen das Land Baden-Württemberg in einem vergaberechtlichen Verfahren den Zuschlag für die Lieferung von 69 Löschgruppenfahrzeugen (LF10) für kommunale Feuerwehren an die Fa. Ziegler aus Giengen an der Brenz erteilt hat. Bereits im Februar 2025 hatte der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss gefasst, an der gemeinsamen Ausschreibung des Landes teilzunehmen. Dadurch können die Kommunen einen günstigeren Anschaffungspreis sowie eine höhere Förderung erzielen.
Bürgermeisteramt Wüstenrot
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